Hallo Leute. In den letzten Tagen und Wochen sind mir doch tatsächlich schon die unterschiedlichsten und verrücktesten Geschäftsideen zugetragen worden. Die meisten davon waren leider weder neu, noch realisierbar, geschweige denn wohl ernst gemeint. Deshalb verschone ich euch mal mit den aberwitzigsten Einsendungen. Ich sehe mich hier auch als Filter des guten Geschmacks.
Hier aber nun eine Einsendung, die ich durchaus für recht gewitzt und originell halte. Jens-Peter Schmedes aus Worms hat sich ein paar interessante Gedanken darüber gemacht, wie sich eine Achterbahn optimieren lässt. Aber lest selbst.
Ich heiße Jens-Peter Schmedes und bin studierter Mathematiker aus Worms. Ich habe mich an meine früheren mathematisch-physikalischen Vorlesungen am Institut für Experimentelle Physik erinnert und habe mal die finanzielle Effizienz von Achterbahnen berechnet. Dabei bestimmt die finanzielle Effizienz das Verhältnis von Einnahmen der Achterbahn pro Tag / Betriebskosten der Achterbahn pro Tag.
Meine Idee: Das weltweite Patent für die deutlich rentablere Neunerbahn! Die allgemein gültige Funktion zur Berechnung der finanziellen Effizienz für Achterbahnen mit einer beliebigen Anzahl von Waggons, die jeweils mit maximal vier Personen zu besetzten sind, lautet wie folgt:
Finanzielle Effizienz =
-0,4 x Π x (Waggonanzahl - 9) x (Waggonanzahl -9) + √ 7
Die Kurvendiskussion dieser Funktion (siehe Diagramm) liefert ein eindeutiges Maximum für die finanzielle Effizienz, wenn der Zug der Achterbahn aus 9 Waggons zusammengesetzt ist. Der Wert der finanziellen Effizienz beträgt in diesem Fall 2,65 und liefert eine 90% Steigerung im Vergleich zu einer Achterbahn mit 8 bzw. 10 Waggons pro Zug.

3 Kommentare
Ganz ehrlich. Das kostet doch Unsummen. Ich finde die Idee mit meinen LÜbags besser.
Stimmt sowas?
Als Informatikstudent aus Valencia frage ich mich, ob die Name Achterbahn wirklich kommt davon, dass acht Waggons hintereinander fahren? In Spanien Achterbahn heisst Montaña Rusa (Montaña = Berg, Rusa = russisch). Andernfalls madre mia, grandios! Saludos, Pao